Rezension "Amani-Verräterin des Throns" von Alwyn Hamilton



  • Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
  • Verlag: cbt (11. September 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570164373
  • ISBN-13: 978-3570164372
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Originaltitel: Rebel of the Sands 02 - Traitor to the Throne
  • Größe und/oder Gewicht: 14,1 x 4,8 x 22,1 cm


Seit fast einem Jahr kämpft Amani für den Rebellenprinzen, als sie aufs Schlimmste verraten und an den Sultan ausgeliefert wird – ihren Todfeind. Ihrer Djinni-Kräfte beraubt und getrennt von ihrer großen Liebe heißt es für das Wüstenmädchen überleben um jeden Preis. Denn der Sultanspalast ist eine wahre Schlangengrube, in dem Intrigen und mysteriöse Todesfälle an der Tagesordnung sind. Amani riskiert ihr Leben, indem sie als Spionin den Rebellen Botschaften zukommen lässt. Doch je mehr Zeit sie in Gesellschaft des berüchtigten Sultans verbringt, desto öfter kommen Amani Zweifel: Steht sie wirklich auf der richtigen Seite?

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Im Gegensatz zum ersten Band gefällt mir dieses Cover unheimlich gut. Es ist atmosphärisch und versetzt mich sofort in die Geschichte.




Ich danke dem cbt. Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Schon der erste Band hat mich vollkommen umgehauen und da ich den Nachfolger gleich im Anschluss gelesen habe, fiel mir der Einstieg natürlich leicht.

Seit der Handlung im ersten Band ist einige Zeit vergangen, doch Amani ist immer noch ein wichtiger Teil der Rebellion.
Die Geschichte wird wieder größtenteils aus ihrer Perspektive geschildert. Ab und zu gibt es aber kleine Geschichten über einzelne Figuren, die sehr zum Verstehen beitragen.

Der Schreibstil ist gewohnt atmosphärisch und bildgewaltig. Dem Kopfkino kann sich hier niemand verwehren und auch das Wüstenfeeling bzw. der Orient wird dem Leser hier ganz nah gebracht. 
Viele Personen aus dem ersten Teil lernt man näher kennen, aber natürlich kommen auch neue interessante Figuren hinzu. Gleich am Anfang des Buches gibt es eine Karte und eine Personenübersicht. So etwas finde ich ja immer ganz doll klasse. Top!

Die Handlung an sich ist durchweg spannend und für mich gab es überhaupt keine Längen. Manche Wendungen haben mich umgehauen und es war teilweise so spannend, dass mir vor Anspannung schon alles weh tat. Alles wirkt so genau durchdacht und detailliert, nichts wird dem Zufall überlassen. Immer wieder konnte ich nur denken: "Wow!"
Dieser Mittelband ist keinesfalls nur ein Lückenfüller. Er ist grandios, überzeugt vollkommen und lässt die Erwartungen an die Fortsetzung und den Abschluss ins fast Unermessliche steigen.
Einzig und allein ein bisschen mehr "Jin" hätte ich mir gewünscht, denn dieser war zu großen Teilen der Geschichte leider nicht im Fokus und ich bin halt totaler Fan.

Zusammenfassend kann ich aber sagen, dass Amani mich wieder einmal vollkommen geflasht hat. Dieses Wüstenmädchen hat es in sich und wer sagt, Wüsten sind trocken und öde, der hat Amani noch nicht kennengelernt.





Amani, Amani, Amani. Ich bin totaler Fan und immer noch geflasht.

5/5 Unendlichkeiten.


Rezension "Amani-Rebellin des Sandes" von Alwyn Hamilton



  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: cbt (22. August 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570164365
  • ISBN-13: 978-3570164365
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Originaltitel: Rebel of the Sands
  • Größe und/oder Gewicht: 14,7 x 3,4 x 22 cm



Die 16-jährige Scharfschützin Amani will nichts mehr, als Dustwalk, einem Kaff mitten in der Wüste, den Rücken zu kehren. Bei einem Schießwettbewerb, der Amani die Freiheit bringen soll, kreuzt Jin ihren Weg: ein faszinierender Fremder, der von den Schergen des Sultans verfolgt wird. Jin soll zu den Rebellen gehören, die den abtrünnigen Prinzen Ahmed unterstützen. Amani und Jin werden Reisegefährten wider Willen und kämpfen bald ums Überleben – gegen magische Djinn, gegen die Soldaten des Sultans und eine mysteriöse, tödliche Waffe. Unversehens steckt Amani mitten in einer Rebellion, die das Schicksal ihres Landes entscheiden könnte und ihre Gefühle für Jin offenbart …


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Wenn ich ganz ehrlich bin, muss ich zugeben, dass ich das Cover an sich nicht all zu schön finde. Es fasst sich toll an, weil angeraute Elemente (Schrift und der Sand) vorhanden sind und das fühlt sich halt ganz toll an. Amani an sich gefällt mir aber überhaupt nicht.


Dieses Buch wurde im letzten Jahr sehr gehyped. Da ich aber eigentlich kein Fan von orientalischen Settings bin, habe ich immer Abstand zu dieser Reihe genommen. Jetzt war ich auf Grund des Erscheinens des zweiten Teils aber so neugierig und habe es mir doch bestellt. Was für ein Glück!

Ich werde nie mehr sagen, orientalische Buchsettings sind nichts für mich.

Nach den ersten paar Seiten habe ich die Wüste und Amani schon geliebt. Der Schreibstil ist so bildgewaltig und atmosphärisch, dass ich das Gefühl bekommen habe, ein Teil des Orients geworden zu sein.
Die Geschichte ist hoch komplex, erinnert mich an nichts, dass ich vorher schon mal gelesen hätte und hat mich total umgehauen. 
Die Charaktere sind abseits des Mainstreams, haben ihre Ecken und Kanten und sind trotzdem total liebenswürdig.
Eine umhauende Wendung jagt die nächste, man kommt eigentlich gar nicht richtig zum Luft holen.
Die Fantasywelt ist so detailliert, so fantastisch und magisch. Ich liebe es! 
Die Geschichte enthält alles was eine gute Geschichte für mich braucht:
Tolle und starke Figuren, ein ausdrucksstarkes Setting, tiefe Gefühle und eine extragroße Portion Spannung.

Ich habe dieses Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen und war so froh, den Nachfolger gleich liegen zu haben.

Dieses Buch ist ein absolutes Highlight!

Oh man oh man oh man. Einfach der pure Wahnsinn. Amani hat mich umgehauen.

5/5 Unendlichkeiten.




Rezension "Die Perfekten" von Caroline Brinkmann





  • Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
  • Verlag: ONE ein Imprint der Bastei Lübbe AG (25. August 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3846600490
  • ISBN-13: 978-3846600498
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre
  • Originaltitel: Die Perfekten
  • Größe und/oder Gewicht: 15,6 x 4,3 x 22,1 cm

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"Sie ist Rain. Der Regen. Der Neuanfang."


Rain ist ein Ghost. Sie lebt außerhalb des Systems. Seit ihrer Geburt ist sie auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der Menschen, die mit eiserner Hand regieren und das Volk unterdrücken. Rain weigert sich jedoch, sich ein Leben lang zu verstecken, und begeht einen fatalen Fehler. Sie bricht die wichtigste Regel der Ghosts: Vertraue niemandem!




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Das Cover sticht einem sofort ins Auge und bleibt in Erinnerung. Mir gefällt es sehr gut.

Ich bin Dystopie Fan und von dieser hat mir der Klappentext so gut gefallen, dass ich sie unbedingt lesen wollte. Ich danke dem Lübbe Verlag für dieses Rezensionsexemplar.


Der Einstieg fiel mir schon sehr leicht, denn der tolle Schreibstil konnte mich sofort fesseln und für sich einnehmen. Von der ersten Seite an hatte ich Kopfkino und konnte mir die Orte, Personen und Gegebenheiten klar und deutlich vorstellen.

Die Figuren in dieser Geschichte sind authentisch, haben ihre Ecken und Kanten und sind vollkommen einzigartig. Auch die eher "Bösen" Figuren konnten mich überzeugen . 

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Rain und Lark beschrieben. Dies gefällt mir bei Büchern immer besonders gut, denn man kann so noch tiefer in die Geschichte abtauchen. 
Die von der Autorin geschaffenen Welt ist wirklich einzigartig und hoch komplex. Die vielen neuen Ideen haben mir sehr gefallen, immer wieder kam es zu großen Überraschungen und nie wurde es langweilig.
Diese Geschichte ist einerseits oft brutal und schonungslos, auf der anderen Seite aber auch sehr tiefgründig und emotional. Dieser gekonnte Mix zieht den Leser ganz tief in die Geschichte mit hinein und lässt einen nicht mehr los. 
Der Spannungsgrad ist wirklich sehr hoch und so war es für mich immer Folter pur, wenn ich eine Lesepause einlegen musste.
Die über 600 Seiten sind wie im Flug vergangen und ich freue mich schon so sehr auf die Fortsetzung, denn es war Lesegenuss pur. Die Autorin hat für mich mit ihrem Debüt ein Highlight geschaffen und ich bin schon sehr gespannt auf weitere Werke.



 Dystopie Feeling pur. Hier kommt jeder Fan von Geschichten dieser Art auf seine Kosten.
5/ 5 Unendlichkeiten.

Rezension "Schicksalsbringer-Ich bin deine Bestimmung" von Stefanie Hasse







  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Loewe (24. Juli 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785585691
  • ISBN-13: 978-3785585696
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre


Kiera war noch ein kleines Mädchen, als ihr ein unheimlicher Mann auf dem Jahrmarkt eine geheimnisvolle Münze zusteckte. Jahre später findet sie die Münze beim Aufräumen wieder und verletzt sich daran. Von da an steht Kieras Leben Kopf: An der Schule tauchen die geheimnisvollen Zwillingsbrüder Phoenix und Hayden auf. Und Phoenix – unfreundlich, überheblich, aber wahnsinnig attraktiv – behauptet, Kiera könne mit der Münze das Schicksal beeinflussen. Und daher dürfe er nun einen ganzen Mondmonat lang nicht mehr von ihrer Seite weichen ... 


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Ich finde das Cover mit der Farbgebung, dem Schriftzug und dem Glitzer so toll, wäre da nicht dieses Mädchen so genau drauf zu erkennen. Mir gefallen konkret abgebildete Personen auf Covern selten und hier ist es leider auch so. Ansonsten bin ich aber der totale Fan des Covers und gucke es mir immer wieder gerne an.




Bisher habe ich noch kein Buch der Autorin gelesen, wusste aber schon immer, dass ich das schleunigst ändern muss. Der erste Band dieser Dilogie befand sich in meiner "Avas Box", wurde persönlich für mich signiert und ist nun ein Schatz in meinem Bücherregal.

Nachdem ich die ersten paar Seiten gelesen habe, hätte ich dieses Buch am liebsten gleich in die Ecke gepackt. Der Anfang ist schon recht einfach gestrickt und kam mir recht bekannt vor. Viele Klischees wurden bedient und wenn ich nicht den Drang hätte, jedem Buch eine Chance zu geben, wäre mein Leseabenteuer hier zu Ende gegangen. 
Der Schreibstil konnte mich aber einnehmen und nach ca. 100 Seiten wurde es dann um ein vielfaches spannender. Die Geschichte entwickelte sich zu etwas neuem, eigenständigen weiter und die Idee mit dem Schicksal gefiel mir dann doch so sehr, dass ich weitergelesen habe.

Die Charaktere haben mir allesamt ganz gut gefallen, aber besonders herausgestochen hat keiner. Vieles ist sehr klischeehaft und mainstreammäßig. Vielleicht liegt dieser Eindruck aber auch daran, dass ich doch fast ausschließlich ich diesem Genre zuhause bin und wirklich viel kenne und gelesen habe. Des Weiteren könnte es daran liegen, dass ich mit meinen 26 Jahren nicht mal mehr annähernd der Zielgruppe entspreche.
Bis zum Ende des ersten Bandes konnte man eine langsame, aber wahrnehmbare Steigerung miterleben. Der Showdown konnte mich dann wirklich packen und ich habe beschlossen, auch dem zweiten Band eine Chance zu geben.
Dieser erscheint im Frühjahr 2018 und ist wie Band 1, ein absoluter Hingucker.


Eine spannende Grundidee wurde mit viel zu vielen Klischees und Mainsream Charakteren belastet.  Leider gibt es von mir nur 3/5 Unendlichkeiten.



Rezension "Amrita. Am Ende beginnt der Anfang" von Aditi Khorana









  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Dressler (21. August 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3791500562
  • ISBN-13: 978-3791500560
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Originaltitel: The Library of Fates
  • Größe und/oder Gewicht: 15,7 x 3,5 x 21,6 cm


Dein Schicksal ist ein Buch, das du selbst schreibst! Das Leben von Amrita, 16-jährige Prinzessin des Königreichs Shalingar, ändert sich auf einen Schlag, als der Despot Sikander Shalingar erobert. Gemeinsam mit der Sklavin und Seherin Thala gelingt Amrita die Flucht und beide machen sich auf den Weg, die »Bibliothek aller Dinge« zu finden, um das Schicksal der Welt zu ändern und schließlich zurück in die Vergangenheit zu reisen: an den Punkt, wo das Unheil begann. Doch was, wenn der einzige Weg, ihren Vater und ihr Land zu retten, bedeutet, dass Amrita sich selbst und ihre große Liebe opfern muss?
Opulent, außergewöhnlich atmosphärisch, erzählt in ungemein detailreicher, bildhafter Sprache: AMRITA ist literarische Fantasy mit starken, unabhängigen und klugen Heldinnen.


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Hier ist Schnappatmung angesagt! Das Buch ist ein absolutes Schmuckstück.  ich liebe dieses farbenprächtige Cover und auch unter dem Schutzumschlag sieht dieses Buch einfach nur umwerfend aus.




Ich danke vorablesen und dem Dressler Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Der Einstieg in die Geschichte wird einem durch den tollen, flüssigen Schreibstil leicht gemacht. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und konnte mir die Personen und Orte in allen Facetten vorstellen.

Die Figuren fand ich allesamt sehr gut ausgearbeitet und vielschichtig. Die Protagonistin Amrita hat mir dabei wirklich gut gefallen, denn auch wenn ihr Verhalten vielleicht auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig  erschien,  war es doch authentisch und nachvollziehbar. 
Der Weltenentwurf wurde fantasiereich und sehr bildhaft ausgearbeitet. Die vorhandenen Elemente konnten mich komplett überzeugen, waren innovativ und haben mich begeistert. 

Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte in der Geschichte, die auch meinen einzigen Kritikpunkt darstellt. Vieles konnte ich dabei nicht nachvollziehen bzw. wurde mir zu schnell abgehandelt. 

Der Spannungsbogen wird von Beginn an gut aufgebaut. Der rote Faden ist die ganze Zeit vorhanden und man kann sich trotzdem kaum vorstellen, wohin die Reise geht. So wird man immer wieder überrascht und wird quasi gezwungen weiterzulesen. Für mich war der Lesesog sehr groß und ich habe dieses Buch in kürzester Zeit verschlungen.

Das Ende ist ganz besonders und man muss es auf sich wirken lassen. Auch nach ein paar Tagen lässt einen diese Geschichte nicht los. Diese Geschichte ist ein Einzelband und in sich abgeschlossen. Dies ist noch ein Pluspunkt für mich, denn bei den ständig neuen Reihen, verliert man manchmal doch den Überblick.
Dieses Buch ist nicht nur außen eine Schönheit sondern entfaltet erst zusammen mit dem Inhalt seine ganze Pracht und Magie.




Wäre die Liebesgeschichte besser gelungen, wäre es ein absolutes Highlight für mich gewesen. So bekommt es 4 /5 Unendlichkeiten und eine klare Leseempfehlung.


Rezension "Das wilde Herz des Meeres" von Elena Morgan



  • Taschenbuch: 350 Seiten
  • Verlag: Drachenmond-Verlag (Nova MD) (1. April 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3931989925
  • ISBN-13: 978-3931989927

Golf von Mexiko, 1715: William Hunter - Pirat, Frauenverführer und berüchtigter Kapitän der Scowerer - kennt weder Gnade noch Furcht. Ruhelos reist er über die Meere der Welt und macht reiche Beute, bis ihm ein schrecklicher Fluch das Leben kostet. Fortan ruhen Williams Knochen in einer Höhle, dazu verdammt, alle hundert Jahre in einer Vollmondnacht zu neuem Leben zu erwachen. Solange, bis eine Frau sein grausames Herz erweicht und ihn spüren lässt, was wahre Liebe bedeutet. Fuerteventura, 2015: Hannah flieht nach dem Ende einer desaströsen Beziehung zu ihrer Schwester, um zu vergessen. An der wilden Atlantikküste macht sie einen seltsamen Fund: Uralte Knochen liegen neben Goldmünzen in einer vom Meer umspülten Höhle. Einhundert Jahre sind seit Williams letztem Erwachen vergangen ... und die nächste Vollmondnacht steht unmittelbar bevor.

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Das Cover ist klasse. Es passt ganz toll zur Geschichte und verströmt authentisches Piratenfeeling.

Ich habe dieses Buch zu Rezensionszwecken direkt von der Autorin erhalten. Nochmals vielen Dank dafür, es hat einen Ehrenplatz in meinem Regal.

Das Buch beginnt mit einem Zeitsprung im Jahr 1715.  Man lernt den Piraten William Hunter kennen und die Umstände unter denen er gestorben ist. Dann ist man in der Gegenwart auf der wunderschönen Insel Fuerteventura. Ich war selbst schon einmal dort und habe es genossen, mal eine Geschichte zu lesen, die an diesem wunderschönen Ort spielt.

Der Schreibstil ist malerisch. Er beschreibt aussagekräftig und detailliert, sodass man sich alles toll vorstellen kann.
Die Protagonisten haben mich vollkommen überzeugt. Sie wirken komplett authentisch, haben Humor und ich habe sie ins Herz geschlossen. Auch die Nebenfiguren wurden toll ausgearbeitet, man hätte es kaum besser machen können. 
Nach und nach baut sich die Geschichte auf. Es bleibt konstant spannend, nur der Mittelteil hat ein paar kleine Längen, die aber kaum auffallen.  Die Geschichte wird immer abwechselnd aus der Ich -Perspektive der beiden Protagonisten geschildert. Das fand ich toll, denn so konnte ich noch tiefer in die Geschichte eintauchen. 
Es gibt ein paar erotische Szenen, die sich an den richtigen Stellen befinden und die Liebesgeschichte noch unterstreichen. Wirklich toll.

Besonders das Ende hat mich überzeugt. Es war wunderschön und ich hätte es mir kaum besser vorstellen können. Ein paar Tränchen mussten bei mir auch getrocknet werden, also haltet besser Taschentücher bereit.


Mein erster Piratenroman und jetzt habe ich Lust auf mehr. Elena Morgan alias Britta Strauss konnte mich mitreißen und das wird bestimmt nicht das letzte Buch der Autorin für mich gewesen sein.

4/5 Unendlichkeiten.




Rezension "Fighting to Be Free-Nie so geliebt" von Kirsty Mosely







  • Broschiert: 528 Seiten
  • Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (12. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3956496809
  • ISBN-13: 978-3956496806
  • Originaltitel: Fighting to Be Free


Es ist Jamies letzte Chance auf ein normales Leben. Bisher war seine Existenz bestimmt von Armut und Gewalt. Frisch aus dem Gefängnis entlassen ist er voller guter Vorsätze. Doch so leicht entkommt man seiner Vergangenheit nicht. Dann begegnet er Ellie -- und sie verkörpert all das, wonach er sich sehnt. Die Anziehungskraft reißt sie beide mit. Jamie will alles tun, sich ihrer würdig zu erweisen, der Mensch zu werden, den Ellie lieben kann. Aber noch hat er ihr nicht die Wahrheit über seine dunklen Taten gestanden. Sind Ellies Gefühle stark genug, um bei ihm zu bleiben? Bei einem Mann, der das Leben eines anderen auslöschte …




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Das Cover gefällt mir wirklich gut. Ich empfinde es als einprägsam und prägnant. 



Ich danke dem Mira Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir leicht gelungen. Der Schreibstil ist locker und alles lässt sich recht zügig lesen. 
Die Protagonisten haben mir gut gefallen, auch wenn sie teilweise klischeebeladen sind. Sie sind noch recht jung (18 Jahre alt), dafür aber schon recht reif und erwachsen.  Ihre Handlungen lassen sich nachvollziehen, aber vieles ist einfach vorhersehbar und das hat mir oft den Spaß am Lesen vermiest.  Die Liebesgeschichte und die emotionale Tiefe konnten mich aber packen und diese Stellen habe ich sehr gern gelesen. Richtig spannend fand ich die Geschichte aber nie. Es gab so einige Längen und manches hätte man echt weg lassen können. Die Grundidee und das Setting konnten mich überzeugen, es war mal etwas Anderes und daher ärgert es mich umso mehr, dass die Autorin soviel Potenzial verschenkt hat. Die Geschichte ist ein Zweiteiler und auch wenn der erste Band mich nicht komplett mitnehmen konnte, möchte ich doch wissen wie es ausgeht.


Schade, da hätte man mehr daraus machen können. Ganz knappe 4/5 Unendlichkeiten.