Rezension "Herz aus Jazz" von Sara Lövestam




  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: rororo (27. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499269007
  • ISBN-13: 978-3499269004
  • Größe und/oder Gewicht: 15 x 2,7 x 19 cm

Klappentext

Über das Erwachsenwerden, die Liebe zur Musik und eine wunderbare Freundschaft. 
An ihrer Schule in der schwedischen Provinz wird Steffi gemobbt. Dem Alltag entflieht die talentierte Fünfzehnjährige, indem sie Musik macht und hört. Am liebsten Swing und Jazz. Als ihr i-Pod eines Tages den Geist aufgibt, reißt die Musik nicht ab. Sie dringt aus dem Fenster eines Altenheims. Und der alte Mann, der dort wohnt, lädt Steffi zu sich ein. 
Schnell stellt sich heraus, dass Alvar Steffis musikalische Helden persönlich kannte. Denn er war selbst ein erfolgreicher Bassist im Stockholm der Swinging Fourties. Während sie gemeinsam seinen alten Platten auf dem Grammophon lauschen, entwickelt sich zwischen den beiden eine enge Freundschaft. Steffi erzählt dem alten Herrn von ihren Problemen, Alvar ihr im Gegenzug die Geschichte seiner großen Liebe. Für beide ist es eine Auseinandersetzung mit tiefsten Gefühlen und Verletzungen. Und eine Chance auf die Zukunft.

Zum Buch

Das Cover  von Sara Lövestams Buch ist für mich ein Eyecatcher. Der Titel springt einem förmlich ins Auge und die Klarinette lässt einem schon erahnen, worum es gehen könnte.


Meine Meinung

Der Einstieg in dieses Buch ist mir leicht gefallen. Ich habe mich sehr darauf gefreut, denn ich bin eine Musikliebhaberin, auch wenn ich kein Instrument spiele. Steffi, die Protagonistin, ist mir sympathisch, auch wenn ich ihr handeln nicht immer nachvollziehen konnte. Alvar ist richtig toll, so einen lieben Opa würde ich auch gerne kennen. Beide lernen sich kennen und teilen ihre Sorgen und Probleme  miteinander. Durch die gemeinsame Liebe zur Musik, ganz besonders zum Jazz, finden sie immer näher zusammen. Die Geschichte spielt einerseits in der Gegenwart und wird aus Steffis Sicht geschildert, andererseits erzählt Alvar die Geschichte seines Lebens und seiner großen Liebe Anita. Mir haben besonders die Stellen gefallen, in denen beide Protagonisten  sich unterhalten. Das ist so liebevoll geschrieben, einfach toll. Manchmal kam es mir so vor, als ob der Schreibstil nicht ganz rund war, dennoch hat der Stil mir an sich gut gefallen. Die Geschichte war nicht spannend, es hat mich nicht richtig gepackt, aber ich habe es trotzdem gerne gelesen. Die Stellen in denen es um Basslines und ähnliches ging, waren manchmal echt nervig, da ich damit nichts richtig anfangen konnte. Insgesamt gesehen, war das Buch aber trotzdem eine Bereicherung für mich und ich bin froh, dass ich dieses Buch lesen durfte. Es hat mich unterhalten und ich wollte es auch zu Ende lesen. Den Schluss fand ich gut, denn Steffi ist wirklich etwas erwachsener geworden und der Leser konnte diesen Weg gut mit ihr gemeinsam gehen.

Mein Fazit

Dieses Buch bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen, da es mich leider nicht richtig packen konnte. Ich denke aber, dass es besonders für Jazz Fans wirklich toll ist. 

Ich bedanke mich beim Rowohlt Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen