Rezension "Hourglass 1-Die Stunde der Zeitreisenden" von Myra McEntire







  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 1. Auflage. (15. Mai 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442475635
  • ISBN-13: 978-3442475636
  • Originaltitel: Hourglass
  • Größe und/oder Gewicht: 13,8 x 3,2 x 20,6 cm


Klappentext


Sie kann in die Vergangenheit sehen, er in die Zukunft

Die 17-jährige Emerson Cole sieht Dinge, die niemand sonst sehen kann: Es sind Geister, Menschen aus einer anderen Zeit. Keiner konnte ihr bisher erklären warum. Erst als sie Michael Weaver kennenlernt, den attraktiven Experten einer mysteriösen Organisation namens „Hourglass“, scheint ihre Welt wieder Sinn zu ergeben. Nicht nur fühlt sie sich zu ihm hingezogen, sondern er eröffnet ihr, dass sie eine besondere Gabe besitzt – sie kann durch die Zeit reisen. Nur deshalb hat Michael sie aufgesucht, und nur deshalb schwebt sie bereits in größter Gefahr.

Zum Buch


Der Titel in Kombination mit dem Cover ist hinreißend schön. Die Farben harmonieren miteinander und das Bild passt meiner Meinung nach sehr gut zum Thema des Buches. Beim betrachten gerate ich immer wieder ins träumen und schmachten.


Meine Meinung


Bei diesem Buch hat mich der Titel total neugierig gemacht. Ich bin ein Fan von Zeitreise Geschichten und habe mir schon so oft gewünscht, selbst mal an einer Zeitreise teilzunehmen. Aus diesem Grund waren die Erwartungen an dieses Buch recht hoch.
Der Goldmann Verlag hat mir den ersten Band dieser Trilogie als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Der Einstieg in die Geschichte ist mir leicht gelungen. Emerson  bzw. Em ist mir als Protagonistin sofort positiv aufgefallen. Sie wirkt wirklich sympathisch und das Leid, dass sie in ihrem bisherigen Leben erdulden musste, hat mir selbst immer wieder in der Seele weh getan. Dadurch, dass man ihre Vergangenheit kennt, kann man ihr Handeln in der Gegenwart und später in der Zukunft sehr gut nachvollziehen. Dabei wirkt sie authentisch, ehrlich , empathisch  und erscheint einfach als starke Persönlichkeit. 
Michael mag ich auch sehr gerne, obwohl er mich anfangs mit seinen moralischen Verpflichtungen  etwas genervt hat. Er will einfach alles richtig machen und nimmt dabei auf Jeden und Alles Rücksicht. Nur er und das was er will, kommt dabei fast zu kurz.
Beide Hauptcharaktere passen wirklich sehr gut zusammen und die zarte Annäherung von beiden habe ich wirklich in vollen Zügen genossen.
Der Handlungsverlauf der Geschichte ist durchgehend spannend. Manchmal bin ich bei den plötzlichen Wendungen aber irgendwie gar nicht mitgekommen. Diese Stellen habe ich dann zweimal lesen müssen.
Der Schreibstil der Autorin liest sich sehr flüssig. Es ist ein richtiger Pageturner. 
Die Ideen, die in diesem ersten Band zum tragen kommen, sind mir wirklich neu. Für mich ist es etwas noch nie Dagewesenes und das kommt wirklich nur ganz selten vor. Das Ende dieses Buches macht wirklich große Lust auf Band 2 und ich freue mich schon richtig darauf.


Mein Fazit


Der erste Band dieser Trilogie ist ein solider Auftakt. Ich wollte stetig weiterlesen und wurde des Öfteren so sehr überrascht, dass ich gar nicht richtig mitkam. Von mir gibt es 4/5 Sterne, weil ich die Idee zu dieser Reihe wirklich als kreativ und neuartig empfinde. Nochmals ein Dankeschön an den Goldmann Verlag.

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