Rezension "Die Vertriebenen-Flucht aus Camp Eden" von Kevin Emerson





  • Taschenbuch: 432 Seiten
    Verlag: Heyne Verlag (12. Oktober 2015)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3453596455
    ISBN-13: 978-3453596450
    Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
    Größe und/oder Gewicht: 11,9 x 3,5 x 18,8 cm



    Kurzbeschreibung


    Owen Parker lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist: Um den tödlichen Strahlen der Sonne zu entfliehen, haben die Menschen ihre Städte unter riesige Kuppeln verlegt. Bei einem Tauchunfall im Feriencamp entdeckt Owen außergewöhnliche Fähigkeiten an sich. Fähigkeiten, die der Menschheit das Überleben ermöglichen könnten. Gemeinsam mit seiner attraktiven Tauchlehrerin Lilly sucht er einen Weg, die Gabe zu begreifen und zu kontrollieren. Doch damit schrecken die beiden dunkle Kräfte auf, die diese Suche um jeden Preis verhindern wollen.




    Zum Buch


    Tja, das Cover gefällt mir nicht besonders gut. Ich finde, der erste Eindruck vermittelt einem irgendwie, dass das Buch eine Filmausgabe ist. Das Motiv erinnert mich daran. Die Farbgebung wirkt zwar sehr harmonisch, spricht mich aber trotzdem nicht an. Insgesamt gesehen finde ich es okay, mehr aber nicht.






    Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und weil ich ein großer Fan von Dystopien bin, habe ich mich schon sehr auf das Buch gefreut.
    Gleich zu Beginn ist mir aufgefallen, dass das Buch sich sehr flüssig lesen lässt. Der Schreibstil ist locker und  jugendlich. Leider hat er mir trotzdem nicht gefallen, denn irgendwie kamen so gut wie keine Emotionen rüber. Die Charaktere sind eher blass für mich geblieben, auch wenn sie mir nicht unsympathisch sind. Ich bin einfach nicht richtig warm mit ihnen geworden. Der Weltentwurf ist innovativ und sehr detailliert ausgearbeitet worden. Trotzdem hat er mich nicht überzeugt, weil in meinem Kopf keine klaren Bilder entstanden sind. Ich weiß selbst nicht genau woran es liegt, aber wenn bei mir kein Kopfkino entsteht, fehlt einfach das Wichtigste. Dieses Buch hätte das Zeug dazu gehabt, mich wirklich zu flashen, aber eigentlich habe ich mich nur durchgekämpft und war froh, als ich es endlich geschafft hatte. Die beiden Folgebände werde ich wahrscheinlich nicht lesen, auch wenn das Ende mich etwas versöhnlicher gestimmt hat und die Grundidee wirklich spannend ist.





    Von mir gibt es 3/5 Unendlichkeiten, weil die Idee wirklich innovativ ist, es aber leider nicht gut umgesetzt wurde. Vielleicht findet dieses Werk Leser, die es mehr wertschätzen können als ich. Ich denke, diese Buchidee hat es auf jeden Fall verdient.




    Ich danke dem Heyne Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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