Rezension "Die achte Wächterin" von Meredith McCardie


Erschienen am 11.05.2015
Übersetzt von: Diana Bürgel
416 Seiten, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-492-70352-9
€ 16,99 [D]€ 17,50 [A]


Kurzbeschreibung



Wer auf eine geheime Spezialschule der Regierung geht, den sollte eigentlich nichts mehr wundern. Dennoch fällt die junge Amanda aus allen Wolken, als eine mysteriöse Geheimorganisation sie rekrutiert und vorzeitig vom College holt. Noch viel unglaublicher ist jedoch, dass diese Organisation namens Annum Guard echte Zeitreisen unternimmt! Seit Jahren optimiert sie unsere Vergangenheit. Bisher bestand sie aus sieben Wächtern, doch nun soll ein achtes Mitglied hinzukommen - Amanda. Wieso ausgerechnet sie ausgewählt wurde, ist ihr schleierhaft. Tatsache ist jedoch: Ist man einmal in der Organisation, bleibt man dort für immer. Amanda muss lernen, bei Annum Guard klarzukommen - mit den Zeitreisen, der furchtbaren Zicke Yellow und mit dem mysteriösen Blue. Doch Amanda kommt einer gefährlichen Verschwörung auf die Spur ...





Zum Buch


Das Cover spricht mich eher weniger an. Es ist goldig glänzend und der Titel kommt gut zur Geltung. 




Ich danke dem Piper Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Ich bin ein großer Fan von Zeitreisegeschichten und war sehr neugierig auf dieses Buch. Der Einstieg ist mir recht leicht gefallen und Amanda, die Protagonistin, wurde zügig eingeführt.
Der Schreibstil ist flüssig und detailliert.
Die Grundidee ist spannend und neuartig. Zeitreisen werden hier gemixt mit einer Agentenstory. Alles wirkt sehr logisch und strukturiert. Kopfkino ist hier ständig an.
Die Protagonistin ist vielschichtig und mir sehr sympathisch. Der Handlungsverlauf wartet mit zahlreichen Wendungen auf, die unvorhersehbarer nicht hätten sein können. Ab ca. der Mitte des Buches zog es sich aber sehr. Ich weiß nicht woran es lag, aber ich habe mich regelrecht durch die Seiten gequält. Ich habe viele Pausen gebraucht, bin aber froh, dass ich das Buch nicht abgebrochen habe. Das letzte Drittel hat mich dann nämlich überzeugt und wurde regelrecht verschlungen.
Das Ende war für mich wirklich gelungen und zu gegebener Zeit, werde ich mich auch an der Fortsetzung versuchen.


Aufgrund des schwachen Mittelteils gibt es von mir nur 3 /5 Unendlichkeiten.
Grundidee top, Umsetzung teilweise etwas misslungen.


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