Rezension "Plötzlich Banshee" von Nina MacKay




  • € 15,00 [D], € 15,50 [A]
  • Erschienen am 01.09.2016
  • 400 Seiten, Klappenbroschur
  • ISBN: 978-3-492-70393-2




Kurzbeschreibung


Eine tollpatschige Todesfee und ihr Versuch, die Welt zu retten

Alana ist eine Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten seiner Lebenszeit anzeigt. Da Banshees in dem Ruf stehen, Unglück zu bringen, bleibt sie lieber für sich. Allerdings gestaltet sich das gar nicht so einfach, denn Alana kreischt automatisch in bester Banshee-Manier wie eine Sirene los, wenn ihr ein Mensch begegnet, der in den nächsten Tagen sterben wird. Doch dann tauchen in Santa Fe mehrere Leichen auf, die Alana ins Visier des attraktiven Detectives Dylan Shane geraten lassen. Kann sie das Geheimnis der dunklen Sekte lüften, die scheinbar magische Wesen sammelt? Und werden sowohl Detective Shane als auch ihr bester Freund Clay den Kontakt mit Alana überleben?



Zum Buch


Das Cover ist ein absoluter Hingucker und gehört in jedes Bücherregal. Es hebt sich von der Masse ab und unterstreicht die Einzigartigkeit der Geschichte.





Ein richtiger Hype um diesen neuen Einzelband von Nina MacKay ist entstanden und auch ich war sehr, sehr neugierig auf dieses Buch. Ich danke dem ivi/Piper Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Diese Geschichte ist wirklich etwas ganz besonderes. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen  und sehr detailliert und bildlich. Die Hauptfigur Alana ist einfach nur klasse. Einerseits ist sie tollpatschig, frech und hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen, andererseits ist sie sehr emotional, liebenswürdig und rundherum sympathisch. Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder sich eine Freundin wie sie wünscht! Alana ist eine Banshee, eine Todesfee. Sie zieht das Unglück magisch an und tritt von einem Fettnäpfchen ins Nächste. Zu ihrer Gabe gehört es zu sehen, wann ein Mensch stirbt. Diese Fähigkeit bringt sie in mach eine schwierige Situation und ist Fluch und Segen zugleich. 
Ihr bester Freund und Seelenverwandte ist Clay, ein Leprechaun. Ich muss zugeben, dass ich von dieser Art Wesen vorher noch nie gehört habe, aber die Idee, dass er das Unglück von Alana mildert und ihren Gegenpart bildet, fand ich super gut durchdacht. Er ist wirklich sympathisch und ich mochte ihn auf Anhieb.
In der Geschichte tauchen viele verschiedene Arten von magischen Wesen auf. Alle eher unbekannt, was ich sehr innovativ fand. Auch die Nebenfiguren wurden allesamt sehr gut beschrieben. Besonders Polizist Dylan hat mir gefallen und Alana hat meiner Meinung nach so manches mal einfach ein bisschen zu viel über ihn gemeckert. Ich fand ihn einfach nur mega klasse.
Die Handlung ist durchweg spannend und oft wirklich sehr, sehr witzig. An manchen Stellen habe ich mich weggeschmissen vor Lachen, denn die beschriebene Situation konnte ich mir dann so gut vorstellen, als sei ich selbst mit dabei.
Das Ende wurde gut aufgelöst, auch wenn es mir zum Schluss etwas zu schnell ging und hat mich zufriedengestellt. Insgesamt gesehen, ist es ein wirklich einzigartiger Einzelband, der überzeugen konnte und mir bestimmt lange in Erinnerung bleiben wird.


Tolles Setting, sympathische Figuren und eine gesunde Portion Humor. Ein Buch, was sich 4/5 Unendlichkeiten mehr als verdient hat.


1 Kommentar:

  1. Hallo Sarah,
    du hast so Recht: Als ich das Cover gesehen und den Klappentext gelesen habe, war ich auch gleich richtig neugierig auf das Buch. Eine Banshee?! Davon hat man bislang noch nicht allzuviel gelesen. Deine Rezension macht richtig Lust den Roman gleich einzukaufen :o)
    Die Gattung Leprechaun kannte ich bis eben auch noch überhaupt nicht.

    Ganz liebe Grüße Tanja :o)

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