Rezension "Das wilde Herz des Meeres" von Elena Morgan



  • Taschenbuch: 350 Seiten
  • Verlag: Drachenmond-Verlag (Nova MD) (1. April 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3931989925
  • ISBN-13: 978-3931989927

Golf von Mexiko, 1715: William Hunter - Pirat, Frauenverführer und berüchtigter Kapitän der Scowerer - kennt weder Gnade noch Furcht. Ruhelos reist er über die Meere der Welt und macht reiche Beute, bis ihm ein schrecklicher Fluch das Leben kostet. Fortan ruhen Williams Knochen in einer Höhle, dazu verdammt, alle hundert Jahre in einer Vollmondnacht zu neuem Leben zu erwachen. Solange, bis eine Frau sein grausames Herz erweicht und ihn spüren lässt, was wahre Liebe bedeutet. Fuerteventura, 2015: Hannah flieht nach dem Ende einer desaströsen Beziehung zu ihrer Schwester, um zu vergessen. An der wilden Atlantikküste macht sie einen seltsamen Fund: Uralte Knochen liegen neben Goldmünzen in einer vom Meer umspülten Höhle. Einhundert Jahre sind seit Williams letztem Erwachen vergangen ... und die nächste Vollmondnacht steht unmittelbar bevor.

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Das Cover ist klasse. Es passt ganz toll zur Geschichte und verströmt authentisches Piratenfeeling.

Ich habe dieses Buch zu Rezensionszwecken direkt von der Autorin erhalten. Nochmals vielen Dank dafür, es hat einen Ehrenplatz in meinem Regal.

Das Buch beginnt mit einem Zeitsprung im Jahr 1715.  Man lernt den Piraten William Hunter kennen und die Umstände unter denen er gestorben ist. Dann ist man in der Gegenwart auf der wunderschönen Insel Fuerteventura. Ich war selbst schon einmal dort und habe es genossen, mal eine Geschichte zu lesen, die an diesem wunderschönen Ort spielt.

Der Schreibstil ist malerisch. Er beschreibt aussagekräftig und detailliert, sodass man sich alles toll vorstellen kann.
Die Protagonisten haben mich vollkommen überzeugt. Sie wirken komplett authentisch, haben Humor und ich habe sie ins Herz geschlossen. Auch die Nebenfiguren wurden toll ausgearbeitet, man hätte es kaum besser machen können. 
Nach und nach baut sich die Geschichte auf. Es bleibt konstant spannend, nur der Mittelteil hat ein paar kleine Längen, die aber kaum auffallen.  Die Geschichte wird immer abwechselnd aus der Ich -Perspektive der beiden Protagonisten geschildert. Das fand ich toll, denn so konnte ich noch tiefer in die Geschichte eintauchen. 
Es gibt ein paar erotische Szenen, die sich an den richtigen Stellen befinden und die Liebesgeschichte noch unterstreichen. Wirklich toll.

Besonders das Ende hat mich überzeugt. Es war wunderschön und ich hätte es mir kaum besser vorstellen können. Ein paar Tränchen mussten bei mir auch getrocknet werden, also haltet besser Taschentücher bereit.


Mein erster Piratenroman und jetzt habe ich Lust auf mehr. Elena Morgan alias Britta Strauss konnte mich mitreißen und das wird bestimmt nicht das letzte Buch der Autorin für mich gewesen sein.

4/5 Unendlichkeiten.




Rezension "Fighting to Be Free-Nie so geliebt" von Kirsty Mosely






  • Broschiert: 528 Seiten
  • Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (12. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3956496809
  • ISBN-13: 978-3956496806
  • Originaltitel: Fighting to Be Free


Es ist Jamies letzte Chance auf ein normales Leben. Bisher war seine Existenz bestimmt von Armut und Gewalt. Frisch aus dem Gefängnis entlassen ist er voller guter Vorsätze. Doch so leicht entkommt man seiner Vergangenheit nicht. Dann begegnet er Ellie -- und sie verkörpert all das, wonach er sich sehnt. Die Anziehungskraft reißt sie beide mit. Jamie will alles tun, sich ihrer würdig zu erweisen, der Mensch zu werden, den Ellie lieben kann. Aber noch hat er ihr nicht die Wahrheit über seine dunklen Taten gestanden. Sind Ellies Gefühle stark genug, um bei ihm zu bleiben? Bei einem Mann, der das Leben eines anderen auslöschte …




Zum Buch

Das Cover gefällt mir wirklich gut. Ich empfinde es als einprägsam und prägnant. 



Ich danke dem Mira Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir leicht gelungen. Der Schreibstil ist locker und alles lässt sich recht zügig lesen. 
Die Protagonisten haben mir gut gefallen, auch wenn sie teilweise klischeebeladen sind. Sie sind noch recht jung (18 Jahre alt), dafür aber schon recht reif und erwachsen.  Ihre Handlungen lassen sich nachvollziehen, aber vieles ist einfach vorhersehbar und das hat mir oft den Spaß am Lesen vermiest.  Die Liebesgeschichte und die emotionale Tiefe konnten mich aber packen und diese Stellen habe ich sehr gern gelesen. Richtig spannend fand ich die Geschichte aber nie. Es gab so einige Längen und manches hätte man echt weg lassen können. Die Grundidee und das Setting konnten mich überzeugen, es war mal etwas Anderes und daher ärgert es mich umso mehr, dass die Autorin soviel Potenzial verschenkt hat. Die Geschichte ist ein Zweiteiler und auch wenn der erste Band mich nicht komplett mitnehmen konnte, möchte ich doch wissen wie es ausgeht.


Schade, da hätte man mehr daraus machen können. Ganz knappe 4/5 Unendlichkeiten.


Rezension "Als wir fast mutig waren" von Jen White







D: 14,99 €
A: 15,50 €
Größe 15,00 x 21,00 cm
Seiten 320 
Alter ab 12 Jahren 
ISBN 978-3-551-55680-6

Stell dir vor, du bist zwölf Jahre alt und wirst von deinem Vater nach einem Streit an einer Tankstelle zurückgelassen, mitten in der Wüste von Arizona. Es ist mörderisch heiß, du hast Durst und eine kleine Schwester an deiner Seite, die nur Flip-Flops trägt und genauso große Sehnsucht nach eurer Mutter hat wie du. Aber immer, wenn du nicht mehr weiterweißt, holst du dein Notizbuch heraus und machst dir einen genauen Plan: Vertrau deinem Instinkt. Hör auf dein Herz. Sei mutig, wenn du kannst. – Dies ist die Geschichte von Liberty und ihrer kleinen Schwester Billie, die mehr als nur fast mutig sein mussten, auf ihrem abenteuerlichen Weg zurück nach Hause.

Quelle Bild und Text


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Das Coverbild ist mir gleich ins Auge gestochen und hat mich irgendwie angerührt. Den Titel fand ich toll gewählt und ich wusste, dass ich dieses Buch gerne lesen möchte. Besonders gut gefällt mir, dass das Buch ohne Schutzumschlag auskommt und alles direkt gedruckt wurde.



Ich danke dem Carlsen Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Schon der Titel und das Cover haben mich angerührt und ich wollte dieses Buch sehr gerne lesen. Schon nach den ersten paar Seiten war ich vollkommen eingenommen und fassungslos.

Ich konnte mich perfekt in die Welt der 12 jährigen Liberty und ihre Schwester einfühlen. Wie schlimm muss es sein, wenn der eigene Vater einen einfach an der Tankstelle zurücklässt?!
Der Schreibstil ist einfach und leicht gehalten und passt so perfekt zu dem Alter der Protagonisten. Trotzdem werden die Gefühle und tiefen Empfindungen für den Leser intensiv dargestellt und man kann sehr gut mitfühlen. Die Kapitel sind kurz gehalten und enthalten alle eine Überlebensstrategie als Überschrift.  So kann man gut auch zwischendurch eine Lesepause einlegen.
Es gibt keine großen überraschenden Wendungen oder einen großen Spannungsbogen, aber das benötigt diese Geschichte auch gar nicht. Sie setzt viel tiefer an und konnte mich trotzdem vollkommen fesseln. Man wünscht den beiden Schwestern nur das aller Beste und begleitet sie auf ihrer Reise. Ich war während des Lesens sehr tief ergriffen und bin immer noch sehr nachdenklich. Es ist ein Buch für das Alter ab 12 Jahren, kann aber auch sehr gut von Erwachsenen gelesen werden. Das Ende hat mich durchaus zufriedengestellt und auch wenn das Buch doch nicht zu den dickeren Wälzern gehört, hat es genau die richtige Länge.
Ein Buchjuwel, dass anrührt, nachdenklich macht und trotzdem zeigt, wie jeder mutig sein kann, wenn er nur will.


5/5 Unendlichkeiten für ein emotionales Jugendbuch, dass eigentlich für Jeden geeignet ist.


Rezension "In Between" von Kathrin Wandres





Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 3685 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 260 Seiten
  • Verlag: Impress (6. Juli 2017)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B06XYDF5FC


**Prinzessin der Wälder**

Die 17-jährige Keylah lebt inmitten der dunklen Wälder des Landes Benoth, das zwischen zwei mächtigen Königreichen liegt. Nur die hohen Mauern der Siedlungen trennen dort die Menschen von dem, was draußen ist – den Ausgestoßenen, den Wolfsgestalten. Doch im Gegensatz zu den anderen liebt Keylah die freie Natur und kann ganze Tage in ihren selbstgebauten Baumhäusern verbringen. Ihre Gabe, drohende Gefahr körperlich zu spüren, scheint sie vor allem zu beschützen. Bis etwas geschieht, das sie nach Einbruch der Dunkelheit in den Wald zwingt und auf den unnahbaren Einzelgänger Deven stoßen lässt. Einen Mann, vor dem sie sich fürchten sollte, auch wenn ihre Gabe ihr etwas anderes sagt…

Quelle Bild und Text


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Das Cover sticht für imch nicht aus der Masse an Impress Covern raus. Es ist ganz hübsch, aber nichts besonders. Der Klappentext hat mich zum Lesen motiviert.



Ich danke der Autorin Kathrin Wandres für dieses Rezensionsexemplar, dass ich auf ihrer Facebook Seite gewonnen habe.

Schon nach wenigen Seiten ist man in der Geschichte drin, denn man wird direkt ins Geschehen geworfen und lernt Keylah und ihr Leben kennen. 
Keylah ist mir von Anfang an sympathisch gewesen und nach und nach erfährt man etwas über ihr Leben und ihre Gabe.
Deven ist wirklich toll, denn er ist gütig und strahlt alles aus, was man sich von einem Protagonist wünscht.

Der Schreibstil der Autorin hat mir wirklich sehr gut gefallen. Alles wird schön detailliert beschrieben, es lässt sich flüssig lesen und manche Stellen sind wahrhaft poetisch. Besonderen Wert wird auf die Gefühlsebenen der Figuren gelegt. Alles wirkt sehr authentisch, echt und hat mich überzeugt.
Der Weltenentwurf wird schlüssig und logisch dargestellt. Der Leser kann sich alles wunderbar vorstellen und ist mittendrin.
Die Geschichte wirkt an keiner Stelle langweilig oder langatmig. Man möchte immer wissen wie es weitergeht und die zahlreichen Wendungen überraschen immer wieder. Diese Geschichte ist ein Einzelband und ich liebe Einzelbände. Leider hatte ich am Ende das Gefühl, dass alles ein bisschen zu schnell abgehandelt wurde. Ich denke, ein paar mehr Seiten wären da gut gewesen. Ansonsten hat mir das Buch aber wirklich gefallen und konnte mich toll unterhalten.



Kurzweilige Unterhaltung mit Fantasy, tollen Figuren und ganz viel Gefühl.
Von mir gibt es 4/5 Unendlichkeiten.


Rezension "Ein Kuss aus Sternenstaub" von Jessica Khoury




  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: cbj (10. Juli 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 357040353X
  • ISBN-13: 978-3570403532
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
  • Originaltitel: The Forbidden Wish
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,7 x 18,4 cm


SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.


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Bei diesem Buch hat mich der wunderschöne Titel angesprochen. Das Cover ist schön, gefällt mir nach dem Lesen sogar noch besser und ich wünschte mir, es wäre ein HC.


Ich danke dem cbt Verlag für dieses Rezensionsexemplar.


Dies ist mein erstes Buch, dass in einem orientalischen Setting spielt und ich bin immer noch hin und weg von dieser  Geschichte.

Schon der Einstieg in die Geschichte ist etwas ganz besonderes, denn ich war sofort gefangen von dieser ganz besonderen Protagonistin, einer Dschinny. 
Der Schreibstil ist malerisch und märchenhaft und entführt einen sofort in die magische Welt von 1001 Nacht. Mir hat diese Neuinterpretation von Aladdin wundervoll gefallen und ich wünschte, es wäre noch nicht zu Ende. Dies macht aber vielleicht auch den gewissen Reiz aus, denn die Geschichte ist ein Einzelband, der es in sich hat.
Die Handlung ist an keiner Stelle langweilig oder unlogisch, alles löst sich nach und nach auf und auch auf die kleinsten Details wird geachtet. Die Geschichte der Dschinny wird anfangs beschrieben und der Leser wird so direkt in die andersartige Welt hineingeführt.
 Besonderen Wert legt die Autorin auf die emotionale Beziehung zwischen Zhara und Aladdin. Nichts wirkt gekünstelt oder gezwungen, alles wird toll und authentisch beschrieben. Die Autorin schreibt mit 100 Prozent Gefühl und hat mich mitten ins Herz getroffen. Ich habe mit beiden mitgelitten, mich mitgefreut und am Ende um deren Liebe und Leben gebangt. Ich war einfach komplett versunken in dieser tollen Welt und wollte gar nicht mehr wieder auftauchen. Die Handlung ist durchweg spannend und rasant. Lügen, Intrigen und ganz viel Gefühl. Der Leser bekommt hier das Gesamtpaket in toller Optik geliefert.
Dies ist eine Liebesgeschichte der ganz besonderen Art und ich kann es komplett und vorbehaltlos weiterempfehlen.


ich liebe, liebe , liebe es. Ein wahrer Schatz im Regal mit ganz viel Herz, Kraft und Magie.
5/5 Unendlichkeiten.


Rezension "Chosen-Das Erwachen" von Rena Fischer



  • Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
  • Verlag: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH (20. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3522505565
  • ISBN-13: 978-3522505567
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 14,9 x 4,7 x 22,5 cm


Emmas Vater Jacob ist tot – ermordet von ihrer großen Liebe Aidan. Glaubt Emma. Doch das stimmt nicht. Emmas Erinnerungen wurden nämlich von Farran, dem Schulleiter des Elite-Internats, manipuliert. Jacob ist nicht tot, im Gegenteil, er will Emma aus Farrans Fängen befreien. Wird es ihm gelingen? Kann er Emma, die in die Emotionen anderer eintauchen kann, dazu bringen, die dunklen Machenschaften ihres vermeintlichen Mentors zu durchschauen?
Das fulminante Finale zu „Chosen – Die Bestimmte“.




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Auch der zweite band der Dilogie erstrahlt wieder in einer ganz besonderen Optik. Das Buch ist ein totales Schmuckstück mit einem silbrig glänzenden Schutzumschlag und einem tollen Cover.




Ich danke der Autorin Rena Fischer für dieses Rezensionsexemplar. Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde auf Facebook erhalten und liebe diesen ganz besonderen Buchschatz.

Der erste Band dieser Dilogie hat mir schon sehr gut gefallen, deshalb war der zweite Teil für mich ein Must Read.
Der Einstieg in die Geschichte passierte Knall auf Fall und schon war ich wieder ganz tief drin in der Welt von Menschen mit unterschiedlichen Begabungen sowie Lügen und Intrigen.
Nun wird die Geschichte aus drei verschiedenen Perspektiven von Emma, Jacob und Aidan geschildert.
Anfangs hat mich das etwas verwirrt und konfus gemacht, aber dann fand ich es nur noch klasse, denn so konnte ich noch tiefer in die Handlung eintauchen.
Die Geschichte ist durchweg spannend und die zahlreichen Wendungen und die ausgeklügelte Logik haben mir manchmal den Boden unter den Füßen weggerissen. Ich saß dann nur noch da und hab gedacht: "Wow!" oder "Was zum Teufel?" Ich liebe Bücher bei denen es so ist und diese Reihe ist in Sachen Spannung einfach nur fantastisch. 
Der Schreibstil der Autorin ist für mich ganz besonders. Ich mag es, dass ihre Kapitel kurz und knackig sind und dass man so auch kurz eine Lesepause einlegen kann und dann trotzdem wieder gleich tief im Geschehen ist.
 Die Liebesgeschichte zwischen Aiden und Emma sowie auch die anderen zwischenmenschlichen Beziehungen sind komplett authentisch und nachvollziehbar ausgearbeitet worden. Besonders die Beziehung Farran-Emma hat mich begeistert. Selten hat es eine Autorin geschafft, einen abartigen Bösewicht am Ende fast zu meiner Lieblingsfigur zu machen. Rena, du hast es echt drauf!!!

Insgesamt gesehen war dieses Buch ein würdiger Abschluss dieser Reihe. Ich bin immer noch hin und weg und traurig, dass es jetzt vorbei ist.


Action, Spannung und tiefe Geheimnisse, die einem den Atem anhalten lassen. Ich liebe diesen zweiten Band und gebe dem Abschluss die Höchstwertung mit 5/5 Unendlichkeiten.




Rezension "Was andere Menschen Liebe nennen" von David Levithan und Andrea Cremer







  • Broschiert: 416 Seiten
  • Verlag: cbt (26. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570163555
  • ISBN-13: 978-3570163559
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Originaltitel: Invisibility
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 3,7 x 21,5 cm


Wie weit gehst du für die Liebe?


Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann.

Quelle Bild und Text


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Der Titel gefällt mir total gut, deshalb wollte ich das Buch unbedingt lesen. Das Cover an sich finde ich eher unscheinbar, ich hätte nicht unbedingt im Laden danach gegriffen.






Ich danke dem cbt Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Dies ist mein erstes Buch des Autors und der Titel hat mir so gut gefallen, dass ich es unbedingt lesen wollte. Ich habe eine wunderschöne Liebesgeschichte erwartet, aber habe viel mehr bekommen.

Der Einstieg in die Geschichte hat mir besonders gut gefallen. Man lernt Stephen, den unsichtbaren Jungen, kennen und wie er sein Leben verbringt. Alles wird so emotional und authentisch beschrieben. Man kann sich richtig gut vorstellen, wie es sein muss, unsichtbar zu sein. Vorher habe ich mich mit diesem Thema noch nie auseinandergesetzt, aber jetzt kreisen meine Gedanken immer noch darum. Ja, dieser Anfang hat mir wirklich sehr, sehr gut gefallen.

Als Stephen Elizabeth kennenlernt, ändert sich sein Leben schlagartig. Beide verlieben sich nach und nach ineinander. Die Entwicklung dieser Liebe wird gut beschrieben, ging mir aber etwas zu schnell.
Stephen habe ich sofort als Figur geliebt, bei Elizabeth hatte ich anfangs aber ein paar Schwierigkeiten. Mein absoluter Liebling ist aber Laurie, so einen coolen Bruder kann sich jeder nur wünschen.
Das dieses Buch doch recht viel Fantasy Anteile hat und keine reine Liebesgeschichte enthält, hat mich vollkommen überrascht. Mit dieser Wendung habe ich nicht gerechnet, aber es hat mir trotzdem wirklich gut gefallen. Der Schreibstil ist mitreißend und regt zum Nachdenken an. Immer wieder musste ich schlucken, denn die Unsichtbarkeit und deren Folgen werden einfach so eindringlich und realistisch beschrieben. Ich habe diese Geschichte an 2 Tagen verschlungen und habe mir ein bestimmtes Ende herbeigesehnt. Leider wurde ich komplett enttäuscht und das Ende hat mich sehr unzufrieden zurückgelassen. Das ist so, so schade, denn dieses Buch ist wirklich etwas besonderes!!!
Ich gehe davon aus, dass es bei diesem Ende bleibt und keine Fortsetzung erscheinen wird. Dies macht dieses Highlightbuch, dass eigentlich volle 5 Unendlichkeiten verdient hätte, nur zu einem 4 Unendlichkeitenbuch. Oh man ich ärgere mich immer noch.;-(((
Die weiteren Bücher dieses Autors werde ich mir aber definitiv ansehen, denn nun sind meine Erwartungen noch umso höher.

Es hat so toll begonnen und dann so blöd geendet. Einfach nur totaler Mist, aber trotzdem gibt es wohlverdiente 4/5 Unendlichkeiten.


Rezension "Glücksspuren im Sand" von Rachel Bateman







  • Broschiert: 336 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (26. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453271491
  • ISBN-13: 978-3453271494
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
  • Originaltitel: Someone Else's Summer
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 3,2 x 20,5 cm



Die unkonventionelle Storm war schon immer das Vorbild ihrer jüngeren Schwester Anna. Als sie bei einem tragischen Autounfall ums Leben kommt, ist Anna am Boden zerstört. Doch dann findet sie eine Liste ihrer Schwester – eine Liste all der Dinge, die man in einem perfekten Sommer unbedingt tun muss. Dinge wie „Im Regen küssen“, „Ins Dive-In-Kino gehen“ (was auch immer das sein mag!) oder auch einfach: „Mutig leben“. Im Andenken an ihre Schwester und um ihre eigene Traurigkeit zu überwinden, macht Anna sich daran, die Aufgaben der Liste zu erfüllen. Ihr stets zur Seite: der Nachbarsjunge Cameron, der irgendwie immer schon da war. Der Storms engster Freund war. Und der vielleicht der Schlüssel zu einem neuen Glück sein könnte. Wenn es da nicht ein schlimmes Geheimnis gäbe.


Quelle Bild und Text


Zum Buch


Das Cover wirkt einfach sommerlich und leicht und versprüht einen Hauch von Freiheit. Mir gefällt es total.




Ich danke dem Heyne Verlag für dieses Rezensionsexemplar.


Das Buch beginnt mit der Beerdigung von Storm, Annas Schwester. Nach und nach erfährt man wie sie war und was alles passiert ist. Man ist sofort von der Stimmung im Buch gefangen. Alles wirkt irgendwie traurig und melancholisch. Es passt sehr gut zur Situation und man möchte wissen, wie es weitergeht. 
Anna, die Protagonistin, hat mir wunderbar gefallen, denn ich konnte mit ihr mitfühlen und mir alles sehr gut vorstellen. Auch Cameron war mir sofort sympathisch. Zusammen waren sie ein tolles Paar und es hat richtig Spaß gemacht, sie auf ihrer Reise zu begleiten. Selbst kleine Figuren, die nur einen kurzen Auftritt haben, werden klar und detailreich dargestellt, sodass man sofort Kopfkino hat.

Der Schreibstil ist locker und leicht, versprüht trotzdem immer das richtige Maß an Emotionen und passt perfekt zu dieser Lektüre.
Die Idee mit einer Liste, die man für einen Verstorbenen abarbeitet, ist mir nicht neu, aber die Autorin hat sie wunderbar umgesetzt. Nichts wirkt übertrieben oder kitschig, alles ist genau im richtigen Maß und trifft den Leser direkt ins Herz. Man kann beim Lesen lachen und auch weinen, alles wirkt einfach total authentisch.

Ich konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen, denn ich war komplett gefangen von der Geschichte und den tollen Personen und Erlebnissen dieser. Das Ende hat mich nochmal kurz geschockt, da eine Wendung wirklich unvorhersehbar für mich war, aber dann hat sich alles zu meiner Zufriedenheit aufgelöst.

Insgesamt kann ich sagen, dass diese Geschichte über Freundschaft, Mut und Liebe gepaart mit einem Roadtrip und ganz viel Gefühl mich wirklich mitreißen konnte. Gern lese ich weitere Werke der Autorin, denn ihr Schreibstil hat mich wirklich verzaubert.



4/5 Unendlichkeiten für diesen Roadtrip mit ganz viel Herz.


Rezension "Die wundersame Welt der Fabelwesen" von Vanessa Riese




Impress

D: 3,99 €
A: 3,99 €
Seiten 267 
Alter ab 14 Jahren 
ISBN

Hier kaufen!
978-3-646-60275-3



**Entdecke eine Welt voller magischer Tiere!**
Drachen, Feen, Einhörner: Diesen und vielen anderen magischen Wesen begegnet die 17-jährige Abigail Tag für Tag. Gemeinsam mit ihrer Tante versorgt sie, tief verborgen in einer Hütte im Wald und abseits der Menschenwelt, kranke und verletzte Fabelwesen. Zu gerne würde Abigail bei der Tierpflege ihre besondere Gabe einsetzen – wenn ihre Tante ihr das nicht ausdrücklich verboten hätte. Doch dann trifft sie auf den äußerst charmanten Darien mit den saphirblauen Augen und ihre wahre Bestimmung scheint sie schließlich einzuholen…

Zum Buch


Mir ist das Cover etwas zu kitschig, aber der Titel hat mich einfach vollkommen angesprochen.


Ich bin bekennender Impress Fan und da ich Fabelwesen liebe, war dieses Buch ein Must Read. Ich danke dem Carlsen Verlag und Netgalley für dieses Rezensionsexemplar.

Der Einstieg ist mir total leicht gefallen, denn der Schreibstil ist frisch und jugendlich. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Abigail beschrieben. Schnell kommt die Geschichte in Fahrt und die Spannung wird die ganze Zeit über gehalten. 
Die Fabelwesen werden toll beschrieben, ich konnte sie mir gut vorstellen. Illustrationen dazu wären aber toll gewesen. Vielleicht ja in Band 2?
Die Figuren sind gut dargestellt worden und einfach mega sympathisch. Leider hat Abigail manches mir einfach zu schnell hingenommen. Das wirkte unauthentisch und hat mich schon etwas gestört.
Das Cover lässt eine Liebesgeschichte vermuten. Die kam leider aber irgendwie nicht so richtig in Fahrt und ich hoffe, dass dies in Band 2 anders wird. Die Idee dieser Fantasywelt  konnte mich aber dennoch überzeugen und ich freue mich auf die Fortsetzung.




Niedliche Fabelwesen gepaart mit Humor und einer spannenden Handlung. Von mir gibt es 4/5 Unendlichkeiten.


Rezension "Stadt der tanzenden Schatten" von Daniel Jose Older





Carlsen Verlag
D: 16,99 €
A: 17,50 €
Größe 14,00 x 22,00 cm
Seiten 304 
Alter ab 14 Jahren 
ISBN 978-3-551-58360-4
Hier kaufen!

*** Ein Buch wie New York – aufregend, rätselhaft, magisch und cool! *** Endlich Sommer. Sierra freut sich auf entspannte Tage mit ihren Freunden und auf ihr erstes großes Kunstprojekt: ein Drachen-Wandbild. Doch als bei einer Party ein Toter auf sie zustolpert, ihr Großvater plötzlich wirres Zeug redet und eins der Porträts an Brooklyns Häuserwänden Tränen weint, ist klar, dass diese Ferien alles andere als entspannt werden. Durch den Sprayer Robbie erfährt Sierra auch warum: Sie gehört zur geheimen Zunft der »Shadowshaper«, d.h. sie kann mit den Geistern ihrer Ahnen Bilder zum Leben erwecken. Aber jemand hat es auf Leute wie sie abgesehen! --- Eine großartige Heldin und eine ungewöhnliche Geschichte – der Geheimtipp aus den USA! ---




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Das Cover ist definitiv ein Hingucker und erinnert mich bisher auch an kein anderes Buch. Die Farben sind schön kräftig und es passt wundervoll zur Geschichte.




Ich danke dem Carlsen Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Das Thema dieses Buches hat mich sehr neugierig gemacht, denn die Idee ist wirklich sehr innovativ. Der Einstieg in die Geschichte ist mir leicht gefallen, aber nach einer 2 tägigen Lesepause, hatte ich Probleme dort wieder hineinzufinden. 
Der Schreibstil liest sich locker und leicht nachdem man sich dran gewöhnt hat, aber manchmal ging es mir etwas zu schnell. Das Erzähltempo ist sehr hoch, sodass die Spannungskurve konstant oben gehalten wird, aber manchmal hätte ich mir manche Stellen ausführlicher gewünscht.
Die Protagonisten werden gut beschrieben, trotzdem hatte ich aber arge Probleme eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Das fand ich so schade, denn besonders Sierra ist außergewöhnlich und anders als oft gewohnt.
Es wird viel Spanisch gesprochen, was zur Authentizität der Geschichte beigetragen hat, aber ich hätte mir Übersetzungen gewünscht. So wurde es mir manchmal einfach zu viel und die Leselust ist geschrumpft.
Die Themen der Geschichte haben mich sehr angesprochen und die Umsetzung ist sicherlich Geschmacksache. Das Buch ist ein Einzelband und wurde schlüssig aufgelöst.  Mich konnte es leider nicht überzeugen, aber für alle, die sich etwas Neues auf dem Jugenbuchmarkt wünschen, sicherlich einen zweiten Blick wert


Leider hat dieses Buch mich enttäuscht. Wenn ich keine Beziehung zu den Figuren aufbauen kann, kann ich die Geschichte nicht lieben. Von mir gibt es 3/5 Unendlichkeiten.